Nodien… was ist das denn ?

Jetzt im Sommer macht es Spaß, den Feigen beim Wachsen zuzusehen. Immer wieder entdeckt man neue Triebe und Fruchtansätze.

 

Schaut man sich die Triebe genauer an, sieht man dickere Stellen an den Trieben – die Nodien oder ganz einfach „Knoten“

Das Stück zwischen den Knoten bezeichnet man Internodien oder auf deutsch auch „Sprossachsen“

 

Was ist das besondere an den Nodien (Knoten) ?

Um es pathetisch auszudrücken – hier beginnt das ganze Leben der Feige:

  • Aus dem Knoten wachsen bei der Feige die Blätter – normalerweise eins, in seltene Fällen auch zwei
  • An den Knoten wachsen die Früchte – auch hier können 1-2 Früchte pro Knoten wachsen
  • An den Knoten Bildet die Feige neue Seitentriebe
  • Beim Bewurzeln von Steckhölzern bildet die Feige an den Knoten neue Wurzeln

 

Was ist besonders an den Internodien (Sprossachsen) ?

Interessant ist die Länge der Sprossachsen. Wird eine Feige häufig und Stickstoffreich gedüngt wächst die Feige schnell in die Höhe, die Sprossachsen sind länger. Bei geringer und Stickstof-armer Düngung sind die Knoten näher zusammen.

Das heißt also, auch wen die Feige langsam wächst, kann man durchaus auch viele Früchte ernten.