Was ist denn eigentlich Kallus ?

Jetzt, zu Beginn des Frühjahrs, ist die beste Zeit um Feigen mit Steckhölzern zu vermehren – eine genau Anleitung dazu findet ihr HIER.

Bei der Bewurzelung in Wasser sieht man oft nach einigen Tage kleine, weiße Knubbel  an den Steckhölzern – den Kallus.

Wer eine genaue, wissenschaftliche Beschreibung möchte, der kann das gerne HIER nachlesen – an dieser Stelle eine einfache Beschreibung:

Den Begriff Kallus gibt es im medizinischen Bereich als auch in der Botanik. Kallus bedeutet „verhärtete, dicke Haut / Schwiele“. Kallus ist ein Vernarbungsgewebe, das als Gewebewulst durch starke Vermehrung aller an der Wundfläche grenzenden, lebenden Zellen, besonders aber der Kambiumzellen (Kambium), entsteht.

Der Kallus ist noch keine Wurzel, aber ein gutes Zeichen dafür,  das die Pflanze/ das Steckholz biologisch aktiv ist. Kallus wird auch oft als Vorstufe der Wurzelbildung beschrieben.

Die eigentlichen Wurzeln bilden sich etwas später – in den meisten Fällen an den Nodien (Knoten). Sind die Wurzeln einige Zentimeter lang, kann man das Steckholz in geeignetes Substrat einpflanzen. Aber Vorsicht – die jungen Wurzeln können noch sehr leicht abbrechen

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