Wann kann die Feige aus dem Winterquartier nach draußen?

Für den richtigen Zeitpunkt zum Ausräumen ist unter anderem der Winterstandort maßgeblich.

War dieser knapp über dem Gefrierpunkt und die Feigen stehen noch nicht im Saft, sollte schon frühzeitig an ein Ausräumen gedacht werden. Wenn man in der Region nicht mehr mit starken und anhalteden Frost rechnen muss, sollte die Feige ins Freie.

Viele Überwintern aber ihre Kübelpflanzen zu warm – im Treppenhaus, der Garage oder im Keller.

Die Feige sollte bei max. 5-10 °C überwintern. Mit steigenden Temperaturen beginnt die Feige oft schon im März wieder auszutreiben und benötigt deutlich mehr Licht.


Das Bild zeigt den zusammenhang zwischen Temperatur und Lichtbedarf.

Stand die Pflanze zum Überwintern in einem dunkleren Raum kommt es beim Austrieb zur „Vergeilung“ der Feige.
Neben der unschönen Optik sind diese neuen Triebe aber auch sehr instabil und empfindlich. Zu viel Sonne oder etwas Wind sind oft das Aus für die Triebe und die Feige braucht wieder ein paar Wochen zur Regenerierung. Außerdem sind die frischen Triebe extrem frostempfindlich und können schon bei Temperaturen knapp unter dem Nullpunkt erfrieren.

Hier beginnt das Dilemma – rausstellen oder im Winterquartier lassen?

Sobald die Wettervorhersage keine Frostnächte mehr vorhersagt, stelle ich meine Kübel-Feigen ins Freie – haben sie die ersten winzigen Blätter kommen sie zunächst an einen Schattigen Standort. Ist mit Temparaturen nahe am Gefrierpunkt zu rechnen, kommen die Feigen wieder rechtzeitig zurück in ihr Winterquartier.